Fachkräftemangel in der Gastronomie:
Wie digitale Bestellsysteme das Personal entlasten

Kiosk-System als Lösung für Fachkräftemangel in der Gastronomie

Warum der Fachkräftemangel die Gastronomie verändert

Viele Restaurants, Cafés, Bistros und Imbisse stehen heute vor der gleichen, massiven Herausforderung: Es wird immer schwieriger, qualifiziertes Servicepersonal zu finden. Während die Nachfrage nach Restaurantbesuchen und außer-Haus-Verzehr auf einem konstant hohen Niveau bleibt, fehlt es schlichtweg an den notwendigen Mitarbeitern, die Bestellungen aufnehmen, die Getränke servieren, die Tische abräumen oder den Kassenbereich zuverlässig betreuen können.

Dabei betrifft der Personalmangel längst nicht mehr nur einzelne Metropolregionen oder ländliche Gebiete. Er zieht sich als strukturelles Problem quer durch die gesamte Branche. Sowohl kleine, inhabergeführte Familienbetriebe als auch die Filialen großer Systemgastronomen berichten unisono über erhebliche Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung. Die direkten Folgen für den Endverbraucher und den Betreiber sind täglich spürbar: Betriebe müssen aus der Not heraus ihre Öffnungszeiten verkürzen, zusätzliche Ruhetage einführen, und die Gäste müssen sich auf deutlich längere Wartezeiten einstellen. Gleichzeitig steigen die Personalkosten für das verbleibende Team durch Überstunden und höhere Lohnforderungen.

Genau an diesem Punkt gewinnen digitale Bestellsysteme immer stärker an Bedeutung. Ihr Ziel ist es nicht, den Menschen als Gastgeber zu ersetzen – eine gute Gastronomie lebt schließlich von der persönlichen Begegnung. Vielmehr übernehmen diese Systeme die mechanischen und wiederkehrenden Routinetätigkeiten (wie das Eintippen einer Bestellung oder das Abrechnen), die bislang extrem viel Zeit und Personal gebunden haben. So wird der Weg frei für einen modernen Service, der sich auf Qualität und Schnelligkeit konzentriert.

Warum finden Restaurants heute so schwer Mitarbeiter?

Um das Problem an der Wurzel zu packen, muss man verstehen, warum die Gastronomie als Arbeitsplatz in den letzten Jahren so stark an Attraktivität verloren hat. Der Fachkräftemangel ist nicht über Nacht entstanden, sondern das Resultat einer langwierigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Ein zentraler Punkt ist die sogenannte Work-Life-Balance, die insbesondere für jüngere Generationen (Gen Z und Millennials) einen extrem hohen Stellenwert eingenommen hat. Die Gastronomie fordert traditionell Präsenzzeiten am Abend, an Wochenenden und an Feiertagen – also genau dann, wenn Familie und Freunde ihre Freizeit genießen. Diese asynchronen Arbeitszeiten lassen sich nur schwer mit einem geregelten Familienleben vereinbaren.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die hohe körperliche und psychische Belastung. Ein typischer Arbeitstag im Service bedeutet oft acht Stunden ständiges Stehen und Laufen, Multitasking unter hohem Zeitdruck, hoher Lärmpegel und der oft herausfordernde Umgang mit stressigen oder unzufriedenen Gästen. Diese Dauerbelastung führt zu einer hohen Fluktuation in der Branche.

Die Corona-Pandemie hat als massiver Katalysator für diese Entwicklung gewirkt. Während der monatelangen Lockdowns und der damit verbundenen Kurzarbeit waren viele Gastronomiemitarbeiter gezwungen, sich nach Alternativen umzusehen. Viele wechselten in den Einzelhandel, in die Logistikbranche (z. B. Paketdienste) oder in kaufmännische Berufe. Dort fanden sie nicht nur vergleichbare oder bessere Gehälter, sondern vor allem geregeltere Arbeitszeiten (z. B. 9-to-5) und eine höhere Jobsicherheit. Nachdem die Restaurants wieder öffneten, kehrte ein Großteil dieser abgewanderten Fachkräfte nicht mehr in die Gastronomie zurück.

Zudem drückt die Inflation auf das reale Einkommen, wodurch das oft einkalkulierte Trinkgeld an Wert verliert oder von den Gästen knapper bemessen wird. Auch fehlende Aufstiegsmöglichkeiten und mangelnde Wertschätzung werden in Umfragen immer wieder als Kündigungsgründe genannt. Das Ergebnis dieser toxischen Mischung: Der Arbeitsmarkt in der Gastronomie ist heute regelrecht leergefegt. Selbst Betriebe, die weit über dem Mindestlohn zahlen und Boni anbieten, erhalten auf ihre Stellenanzeigen oft wochenlang keine einzige qualifizierte Bewerbung.

Wie viel kostet Personalmangel wirklich?

Viele Gastronomen betrachten den Personalmangel fälschlicherweise nur als ein rein organisatorisches Problem, das man mit etwas mehr Einsatz der Stammbelegschaft schon "irgendwie wegmanagen" kann. Tatsächlich entstehen jedoch handfeste, direkte und indirekte wirtschaftliche Schäden, die am Monatsende gravierende Lücken in der Kasse hinterlassen. Ein einzelner überlasteter Mitarbeiter kann in Stoßzeiten zum größten Engpass des gesamten Betriebs werden.

Einige sehr konkrete Beispiele für versteckte Kosten und Umsatzeinbußen:

Warum klassische Prozesse heute zum Problem werden

Werfen wir einen ehrlichen Blick auf den klassischen Bestellprozess: Der Gast setzt sich, wartet auf die Speisekarte. Er liest, entscheidet sich, und wartet erneut darauf, dass der Kellner Blickkontakt aufnimmt. Der Kellner kommt, begrüßt den Gast, tippt die Bestellung mühsam in ein Handheld-Gerät oder notiert sie auf einem Block. Dann läuft der Kellner zur Kasse, schickt den Bon in die Küche oder läuft sogar physisch in die Küche, um den Zettel abzugeben. Anschließend läuft er zur Bar, holt die Getränke und bringt sie zum Tisch. Am Ende des Abends wartet der Gast erneut – diesmal auf die Rechnung, das EC-Gerät und den Bezahlvorgang.

Dieser Ablauf ist fraglos charmant und persönlich, aber er ist auch extrem betreuungs- und zeitintensiv. Wenn das notwendige Personal fehlt, gerät diese lange Prozesskette sofort ins Stocken. Der Flaschenhals ist immer der Mitarbeiter, der physisch nur an einem Ort gleichzeitig sein kann.

Ein modernes Digitales Bestellsystem für Restaurants löst exakt diesen Engpass auf smarte Weise. Es lagert den mechanischen, redundanten Teil der Bestellung konsequent auf den Gast aus. Der Gast wird zum aktiven Teilnehmer des Prozesses. Während das System die reine Datenübertragung und Bezahlung abwickelt, kann sich das (reduzierte) Servicepersonal voll und ganz auf das konzentrieren, was wirklich zählt und nicht durch Maschinen ersetzbar ist: eine herzliche Begrüßung, das stilvolle Servieren der Speisen, echte Gastfreundschaft und ein aufrichtiges Lächeln.

Kiosk-Systeme als digitale Mitarbeiter

Besonders im Fast-Casual-Bereich, in der Systemgastronomie, in Bäckereien und modernen Burgerläden setzen Betreiber zunehmend auf ein Kiosk-System für die Gastronomie. Ein solches Self-Ordering-Terminal fungiert im Grunde wie ein zusätzlicher Top-Mitarbeiter an der Kasse – mit dem feinen Unterschied, dass er nie krank wird, keine Urlaubstage beansprucht, niemals unfreundlich zu Gästen ist und auch in der heftigsten Rushhour die Ruhe bewahrt.

Gäste können am großen Touch-Bildschirm in ihrem eigenen Tempo visuell durch das Menü navigieren. Sie sehen hochauflösende Bilder der Gerichte, können Zutaten per Knopfdruck hinzufügen oder entfernen ("ohne Zwiebeln, doppelt Käse") und im Anschluss direkt am Gerät bargeldlos bezahlen. Durch gezielte, automatisierte Empfehlungen am Bildschirm (z. B. "Das passt perfekt zu deinem Menü") steigt der durchschnittliche Warenkorbwert ganz automatisch, ganz ohne unangenehmes Verkaufsgespräch. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter hinter der Theke massiv entlastet und können ihre Energie in eine schnellere Zubereitung und Ausgabe der Speisen stecken, was die Schlangenbildung minimiert.

QR-Code Bestellung im Restaurant

Für das klassische Full-Service-Restaurant, das belebte Café oder die vollen Terrassen im Sommer ist die QR-Code Bestellung im Restaurant die mit Abstand eleganteste und kosteneffizienteste Lösung. Anstatt jeden Tisch mit teuren, diebstahlgefährdeten iPads auszustatten, genügen kleine, stilvolle Aufsteller oder Aufkleber mit einem individuellen QR-Code.

Der Gast scannt den QR-Code ganz intuitiv mit seiner eigenen Smartphone-Kamera. Ohne App-Download öffnet sich im Browser eine interaktive Digitale Speisekarte. Hier kann er durch Kategorien wischen, Bilder betrachten, Allergene filtern und die Bestellung sofort an die Küche absenden – völlig ohne Wartezeit auf einen gestressten Kellner. Gerade bei Getränkenachbestellungen am späten Abend oder im weitläufigen Biergarten führt dies zu massiven Umsatzsteigerungen, da die psychologische und zeitliche Warte-Barriere für den Gast komplett entfällt. Wer Durst hat, bestellt sofort.

Mobile Ordering für moderne Gäste

Wir leben in einer On-Demand-Gesellschaft. Mit Mobile Ordering bieten Sie genau das nahtlose, digitale Erlebnis, das Ihre Gäste bereits aus dem E-Commerce (wie Amazon oder Uber) gewohnt sind. Dabei ist das Smartphone des Gastes die universelle Fernbedienung für Ihr Restaurant.

Egal ob die Gäste bereits am Tisch sitzen, ihr Essen von unterwegs auf dem Heimweg als Vorbestellung (Click & Collect) ordern oder vom nahegelegenen Hotelzimmer aus eine Lieferung anfragen – die Bestellung erfolgt immer über dieselbe, vertraute mobile Oberfläche. Das Beste daran für Sie als Betreiber: Sie müssen keine teure, fehleranfällige Hardware anschaffen, keine Kabel verlegen und den Gästen nicht erklären, wie eine komplexe App funktioniert. Moderne Web-App-Technologien (PWA) sorgen dafür, dass alles reibungslos, schnell und sicher über den Standard-Browser auf iOS- und Android-Geräten abgewickelt wird.

Küchenmonitor statt Zettelchaos

Die beste digitale Bestellannahme im Gastraum verliert sofort ihren Wert, wenn sie hinter den Kulissen, in der Küche, in einem archaischen, analogen Zettelchaos endet. Ein rattern der Bon-Drucker, verlorene Kassenzettel im Fett, unleserliche Handschriften und lautes Zurufen von Sonderwünschen sind Relikte der Vergangenheit. Hier kommt ein Küchenmonitor für Restaurants (Kitchen Display System, KDS) ins Spiel.

Alle eingehenden Bestellungen – völlig unabhängig davon, ob sie vom Gast am Kiosk, per QR-Code am Tisch oder doch noch vom Kellner ins Kassensystem eingegeben wurden – laufen zentral und gebündelt auf einem großen Bildschirm in der Küche auf. Das Küchenteam hat alle aktuellen Garzeiten und Ticket-Laufzeiten exakt im Blick. Die Software priorisiert die Bestellungen automatisch: Neue Bons sind grün, nach 10 Minuten wechseln sie auf gelb, und bei kritischen Wartezeiten blinkt die Bestellung rot auf. Sobald der Teller angerichtet ist, tippt der Koch den Bon auf dem Touchscreen einfach weg. In diesem Moment erhält der Service-Mitarbeiter auf seiner Smartwatch, seinem Handheld oder dem Abhol-Bildschirm das Signal: Tisch 4 ist abholbereit. Das Essen kommt heiß zum Gast, und der Stressfaktor in der Küche sinkt drastisch.

Welche Vorteile haben Gäste durch Self Ordering?

Oft gibt es bei Gastronomen die Befürchtung: "Vergraule ich meine Gäste, wenn ich ihnen die persönliche Bedienung wegnehme?" Die klare Antwort lautet: Nein, im Gegenteil. Die Erwartungshaltung der Konsumenten hat sich in den letzten Jahren fundamental gewandelt. Die Vorteile für den Gast liegen auf der Hand und überwiegen bei weitem.

Zunächst einmal gewinnt der Gast die absolute Souveränität über seine Zeit zurück. Niemand wartet gerne 15 Minuten, nur um eine Speisekarte zu erhalten, und noch einmal 10 Minuten, um endlich bestellen zu dürfen. Mit Self-Ordering verschwinden diese Frustrationsmomente komplett. Der Gast bestellt genau dann, wenn er bereit ist.

Zudem bietet die digitale Darstellung einen enormen visuellen Mehrwert. Anstelle von reinem Text auf Papier sieht der Gast gestochen scharfe Bilder der Gerichte, ausführliche Beschreibungen der Zutaten und eine klare Kennzeichnung von Allergenen oder veganen Alternativen. Die Individualisierung des Essens (Customization) wird kinderleicht. Ob ein Burger ohne Tomaten, mit glutenfreiem Bun und extra Trüffelmayo – der Gast klickt sich sein Wunschessen stressfrei zusammen, ohne Angst haben zu müssen, dass der Kellner in der Hektik etwas falsch aufschreibt oder genervt auf Sonderwünsche reagiert.

Nicht zuletzt wird der leidige Bezahlvorgang, besonders das Aufteilen der Rechnung ("Wir möchten gerne getrennt zahlen"), durch digitale Systeme zu einer Sache von Sekunden. Jeder wählt auf dem Smartphone seine eigenen verzehrten Positionen aus und bezahlt per Apple Pay, Google Pay oder PayPal direkt am Tisch, ganz ohne Taschenrechner-Akrobatik durch das Personal.

Praxisbeispiel: Restaurant mit 100 Bestellungen pro Tag

Lassen Sie uns die Theorie verlassen und konkrete Zahlen betrachten. Wie viel Zeit und Geld spart ein digitales System in der Praxis wirklich? Stellen wir uns ein durchschnittliches, gut besuchtes Restaurant vor, das an einem ganz normalen Tag etwa 100 Bestellungen abwickelt.

Wenn die Bestellannahme, das Klären von Rückfragen und der Bezahlvorgang durch das Self-Ordering-System pro Gast durchschnittlich nur bescheidene 30 Sekunden schneller erfolgt, ergibt das eine verblüffende Rechnung:

25 Stunden – das ist fast eine komplette Teilzeitstelle, die Sie einsparen oder anderweitig nutzen können! Und wir rechnen hier sehr konservativ. Bei höheren Bestellzahlen, größeren Gruppen am Tisch oder an einem voll besetzten Samstagabend steigt dieser Effizienz-Gewinn exponentiell an. Diese frei gewordenen 25 Stunden kann Ihr Team nun nutzen, um den Gastraum makellos sauber zu halten, Wein-Empfehlungen auszusprechen, sich um Reklamationen zu kümmern oder schlichtweg durchzuatmen, um bis Schichtende freundlich zu bleiben.

Für welche Betriebe eignet sich ein digitales Bestellsystem?

Es gibt nicht die "eine" Lösung, die für alle passt. Der Charme moderner digitaler Systeme liegt in ihrer Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit an das jeweilige Gastronomiekonzept. Ein kurzer Überblick, wo welche Tools den größten Hebel bieten:

Digitale Gastronomie in den nächsten fünf Jahren

Wer heute in digitale Bestellsysteme investiert, löst nicht nur sein akutes Personalproblem, sondern stellt die Weichen für die Zukunft. Wohin geht die Reise in den nächsten drei bis fünf Jahren?

Künstliche Intelligenz (KI) wird Einzug in die Speisekarten halten. Systeme werden das Wetter, die Uhrzeit und den Wochentag analysieren und die digitale Speisekarte entsprechend dynamisch anpassen: An einem verregneten Novemberabend werden dem Gast heiße Suppen und schwere Rotweine priorisiert angezeigt, an einem heißen Julinachmittag eiskalte Limonaden und leichte Salate.

Zudem wird die Hyper-Personalisierung zum Standard. Wenn der Gast per Smartphone bestellt, erkennt das System (via Kundenkonto oder Cookies), dass er bei den letzten drei Besuchen immer einen alkoholfreien Mojito und vegetarisches Essen bestellt hat. Das Menü passt sich automatisch seinen Vorlieben an. Auch die Integration von vollautomatisierten Loyalty-Programmen (Treuepunkten), die direkt bei der Smartphone-Bestellung gutgeschrieben werden, wird physische Stempelkarten ablösen. Die Rolle des Servicepersonals wird sich wandeln: Weg vom gestressten "Bestellungs-Aufnehmer", hin zum aufmerksamen "Experience Host", der sich um das Wohlfühl-Ambiente kümmert, während die Technik die Transaktionen geräuschlos im Hintergrund abwickelt.

ROI: Rechnet sich ein digitales Bestellsystem?

Vor jeder Neuerung steht die kaufmännische Frage nach den Kosten. Die gute Nachricht: Die Amortisation (Return on Investment) tritt bei modernen SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) in der Regel schon im allerersten Monat ein. Früher kosteten komplexe Kassensysteme und Terminals viele tausend Euro an Vorabinvestitionen.

Heute ist Hardware wie Tablets oder kleine Touch-Bildschirme extrem günstig in der Anschaffung oder lässt sich flexibel mieten. Die Software-Nutzung wird meist transparent über eine geringe monatliche Pauschale abgerechnet, oft im Bereich von unter 100 Euro.

Stellen Sie diese monatlichen Systemkosten den massiven Einsparungen bei den direkten Personalkosten gegenüber (eine Teilzeitkraft kostet ein Vielfaches davon). Rechnen Sie die Vermeidung von Stornos durch Fehlbuchungen hinzu. Und der wichtigste Faktor: Berücksichtigen Sie die nachweisbare, signifikante Umsatzsteigerung von 15 bis 30 % durch automatisiertes Upselling und die stark erhöhte Frequenz von Nachbestellungen am Tisch. Wer diese Rechnung aufmacht, stellt schnell fest: Ein digitales Bestellsystem kostet kein Geld, es druckt gewissermaßen welches, indem es versteckte Potenziale Ihres Betriebs hebt.

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Häufige Fragen (FAQ)

Wie kann Digitalisierung den Fachkräftemangel lösen?

Digitale Bestellsysteme übernehmen die Bestellaufnahme, die Zahlungsabwicklung und die Weiterleitung in die Küche. Dadurch wird vorhandenes Personal deutlich entlastet, Laufwege werden minimiert und Sie können denselben oder mehr Umsatz mit einem kleineren Team generieren.

Ist ein Kiosk-System teuer?

Nein. Viele Restaurants nutzen mittlerweile handelsübliche Android-Tablets oder iPads in schicken Gehäusen als Bestellterminals. Die Software wird oft als bezahlbares monatliches Abo (SaaS) abgerechnet, was Vorabinvestitionen extrem niedrig hält.

Können Gäste trotzdem klassisch bestellen?

Ja. Die meisten Betriebe setzen auf hybride Konzepte aus digitalem und klassischem Service. Der QR-Code auf dem Tisch ist ein Angebot für diejenigen, die schnell und autonom bestellen möchten. Ältere Gäste oder solche, die persönliche Beratung wünschen, können weiterhin ganz klassisch beim Kellner bestellen.

Funktionieren QR-Code Bestellungen auch im Biergarten?

Ja. Gerade in großen Außenbereichen, auf Terrassen oder in Biergärten reduzieren QR-Codes lange, unproduktive Laufwege erheblich. Das Personal muss nicht mehr den ganzen Garten nach Kunden absuchen, sondern bringt die fertigen Bestellungen gezielt zu den Tischen, von denen der Bon ausgedruckt wurde.

Brauche ich zusätzliche Hardware?

Für die QR-Code Bestellung am Tisch nicht. Die Gäste nutzen ihr eigenes Smartphone (Bring Your Own Device). Sie benötigen lediglich die QR-Code-Aufsteller und ein Tablet oder einen Monitor an der Bar / in der Küche, auf dem die Bestellungen empfangen werden.

Wie schnell lässt sich das System einrichten?

Dank cloudbasierter Software können die meisten Betriebe innerhalb weniger Minuten ihre ersten Artikel, Preise und Bilder anlegen und das System produktiv nutzen. Updates an der Speisekarte sind in Echtzeit und ohne IT-Kenntnisse durchführbar.

Fazit

Die Digitalisierung in der Gastronomie ist keineswegs dazu da, den persönlichen Service, die Herzlichkeit und die traditionelle Gastfreundschaft zu verdrängen. Ganz im Gegenteil: Sie ist aktuell das wirksamste und wirtschaftlichste Werkzeug, um dem chronischen Fachkräftemangel offensiv zu begegnen, ohne die Qualität für den Gast zu mindern.

Wenn clevere, digitale Systeme die redundanten, standardisierten Prozesse der Bestellannahme, der Bon-Übertragung in die Küche und der Bezahlung übernehmen, gewinnt die Gastronomie genau das zurück, worauf es am Ende des Tages ankommt: Zeit für ein persönliches Wort, Zeit für perfekte Qualität auf dem Teller und Zeit für rundum zufriedene Gäste, die gerne wiederkommen.

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